
Die Erfindung des Geschirrspülers handelt die Hausarbeit für den Menschen in besonderem Maße erleichtert. Aus den meisten deutschen Haushalten ist dieses Küchengerät nicht mehr wegzudenken. Dabei bietet der Geschirrspüler nicht nur eine enorme Arbeitserleichterung, er verhilft ebenso zum Stromsparen. Nur Töpfe und Pfannen nehmen soviel Platz in der Spülmaschine ein, dass in diesem Fall das Spülen mit der Hand sparsamer sein kann. Ebenfalls lässt sich Strom sparen durch das Ausschalten der Maschine nach Beendigung des Spülgangs, denn auch die Standby-Funktion kostet Geld wie die Stiftung Warentest in ihren Stromspartipps (11/2008) erläutert.
Größere Maschinen verbrauchen im Verhältnis weniger Strom und Wasser
Wer eine neue Spülmaschine kaufen will, sollte vorab verschiedene Kriterien überprüfen. Zunächst einmal ist die Auswahl der passenden Gerätegröße entscheidend. Wer über genügend Platz verfügt und ausreichend Geschirr besitzt, sollte eine 60 cm breite Maschine erwerben. Die etwas schmaleren 45 cm-Geräte reinigen und trocknen zwar in der gleichen Qualität, verbrauch aber pro Geschirrteil mehr Strom und Wasser, sodass sich eine größere Maschine eher rechnet.
Programme nach den individuellen Spülgewohnheiten auswählen
Ebenfalls Gedanken sollte man sich vor dem Kauf über das eigene Nutzverhalten machen. Anhand der eigenen Nutzungsgewohnheiten lässt sich leicht herausfinden, über welche Programme und Funktionen die Maschine verfügen sollte. Wer gern seine Spülmaschine über Nacht laufen lässt, sollte sich für einen Geschirrspüler mit Zeitvorwahl entscheiden.
Billig-Geschirrspüler reinigen oftmals schlechter und verbrauchen mehr Strom und Wasser
Bei Geschirrspülmaschinen kann es sich die Entscheidung für ein Markenprodukt und gegen eine Billig-Spülmaschine langfristig auszahlen. Denn Billiggeräte haben meist Probleme mit stark angetrockneten Speiseresten und verbrauchen zudem meist mehr Strom und Wasser als die Produkte namenhafter Mitbewerber. Hochwertige Geschirrspüler gelingt es hingegen verschmutztes Geschirr blitzblank sauber zu bekommen. Testsiegerder Stiftung Warentest war das Modell SGI 58M02 EU der Firma Bosch.
Insgesamt rechnet sich die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine auf lange Sicht. Ab 2900 Betriebsstunden ist sie günstiger als das Spülen per Hand. Hochwertige Geräte sparen dabei mehr Strom und Wasser als die billigen Vergleichsprodukte. Zudem haben sie eine höhere Lebensdauer, sind geräuscharmer und reinigen besser.