
Den Ergebnissen einer amerikanischer Studien zufolge, könnte Kaffee bzw. Koffein Alzheimer-Patienten zukünftig dabei helfen, ihr Gedächtnisvermögen zurück zu gewinnen. Durch Experimente mit Mäusen stellten Wissenschaftler der Universität von South Florida fest, dass diese Wirkung zumindest bei Mäusen mit Alzheimer-Symptomen durch die Verabreichung von Kaffee herbeizuführen war.
Die Wissenschaftler verabreichten Mäusen, die gentechnisch so verändert waren, dass sie die typischen Alzheimer-Symptome aufwiesen, über einen längeren Zeitraum hinweg koffeinhaltiges Trinkwasser. Die Dosis an Koffein entsprach dabei umgerechnet auf den Menschen etwa fünf Tassen Kaffee am Tag. Eine ebenso gentechnisch veränderte Mäusegruppe bekam hingegen pures Trinkwasser verabreicht. Es zeigte sich dann, dass die Mäuse, die Koffein erhalten hatten, in Tests zur Erinnerungsfähigkeit ebenso gut abschnitten wie Mäuse ohne Alzheimer. Die Mäuse hingegen, die lediglich Trinkwasser bekommen hatten, erreichten bei den Tests wesentlich schlechtere Ergebnisse als die gesunden Mäuse.
Des Weiteren untersuchten die Wissenschaftler, ob Koffein auch bei gesunden Mäusen den Erhalt der Gedächtnisfähigkeit fördert. Diese Vermutung bestätigte sich jedoch nicht. Daher nehmen die Forscher an, dass das Koffein höchstwahrscheinlich zu einer Reduzierung der für Alzheimer typischen Eiweißablagerungen im Gehirn führt und so zum Wiedererhalt der Gedächtnisfähigkeit verhilft.












