
In Deutschland tragen fast 50 Prozent der Bürger eine Brille oder Kontaktlinsen. Doch immer häufiger wollen die Betroffenen komplett auf ihre Sehhilfe verzichten und entscheiden sich für eine Augenlaserbehandlung. Für diesen nicht ungefährlichen medizinischen Eingriff, spielen berufliche, aber vor allem ästhetische Gründe eine große Rolle.
Ob eine Laserbehandlung einem Patienten empfohlen wird oder überhaupt möglich ist, hängt von vielen Faktoren ab. Generell können Kurzsichtige bis ca. -10 Dioptrien und Weitsichtige bis ca. plus 4 behandelt werden, allerdings werden in jedem individuellen Fall die Dicke und die Krümmung der Hornhaut, sowie die Größe der Pupille, ausschlaggebend für die Möglichkeit eines operativen Eingriffs sein. Des Weiteren darf der Patient nicht an Durchblutungsstörungen der Netzhaut, an grünem oder grauem Star oder an anderen Krankheiten im Bereich der Augen leiden.
Wenn der Patient die Kriterien für eine Laseroperation erfüllt, sollten die Erwartungen dennoch nicht zu hoch sein. Das Ergebnis kann nicht besser werden, als würde der Patient durch seine beste Sehhilfe blicken. Alle Versprechungen über die Normalsichtigkeit hinaus sind unseriös. Trotz den möglichen Risiken, wie vernarbte Hornhaut, schwankender Sehleistung, Infektionen, trockene Augen, etc., geben mittlerweile einige Ärzte eine fast hundertprozentige Sicherheit, dass die Sehfähigkeit ohne Brille oder Kontaktlinsen danach wenigstens ebenso gut ist, wie vor der Laserbehandlung mit der entsprechenden Sehhilfe.












