
Schmerzen an Schulter, Nacken, im Handgelenk, sowie trockene, juckende Augen gehören zu den meisten körperlichen Beschwerden während der Arbeit am Rechner. Ergonomie-Experten empfehlen Bewegung und einen häufigen Positionswechsel, um diesen Beschwerden entgegenzuwirken. Fast ein Drittel aller Büroarbeitsplätze in Deutschland verstoßen gegen die Ergonomie-Regeln, was zu den enormen Kosten der Krankenkassen beiträgt. Nach dem Gesundheitsreport 2005 der Techniker Krankenkasse (TK) ist fast jeder zehnte Fehltag eines Angestellten auf Rückenschmerzen und Wirbelsäulenerkrankungen zurückzuführen.
Die sogenannten Bürokrankheiten resultieren aber auch häufig aus der falschen Benutzung von Büromöbeln und –Geräten. Oft reicht eine Umgestaltung des Büros, um die Arbeitsbedingungen erheblich zu verbessern. Das bezieht sich auch auf die schlechte Positionierung des Monitors, was zu Verspannungen, Nacken- und Kopfschmerzen führt. Während der Arbeit vor dem Monitor kommen am häufigsten Augenbeschwerden vor. Sie röten sich, jucken und fühlen sich trocken an. Das wird vor allem dadurch verursacht, dass man beim Schauen auf den Monitor zu wenig blinzelt, was das Mikroklima im Auge beeinflusst.
Auch der Büroarbeiter soll Eigenverantwortung übernehmen und etwas tun, um die Schmerzen und Schäden an Körper zu vermeiden. Schon ein bisschen Gymnastik zwischendurch, zwischenzeitliches Ausruhen der Augen und vor allem Positionswechsel können Linderung verschaffen und den weiteren Beschwerden vorbeugen. Auch die Art und Weise, wie man seine Freizeit nach der achtstündigen Bildschirmarbeit gestaltet, bleibt nicht ohne Bedeutung.












