
Häufig ist die Rede von sehr erfolgsversprechenden Diäten, in kürzester Zeit sollen bis zu 10 kg verschwinden. Allzu gerne möchte man an den propagierten Erfolg von Null-Diäten oder dem Verzehr von Kohlsuppe glauben, besonders wenn die Bikini-Saison oder ein wichtiger Anlass wie beispielsweise eine Hochzeit naht.
Diese radikalen Formen der Diät, auch Crashdiäten genannt, erfreuen sich wohlmöglich ihrer großen Resonanz, da sie tatsächlich in kürzester Zeit die Pfunde zum Purzeln bringen können. Jedoch beruht der anfängliche Gewichtsverlust nicht auf einer verstärkten Fettverbrennung, sondern eher auf einer vermehrten Wasserausscheidung des Körpers. Das böse Erwachen kommt dann nach Beendigung der Diät, denn dann setzt häufig der gefürchtete Jojo-Effekt ein. Ein Grund dafür ist, dass der vermeintliche Erfolg dazu führt, dass das übliche Essverhalten wieder aufgenommen wird. Ein weiterer Grund liegt darin, dass der Körper im Falle einer Crash-Diät beginnt, an seinen Fettreserven zu zehren.
Auf die nachhaltige Wirkung dieser Diäten, gehen die Werbetreibenden gar nicht erst ein, denn auch sie wissen genau: Durch eine Crashdiät kann keine dauerhafte Gewichtsreduktion erreicht werden.












