
Hodenkrebs ist eine der am seltensten auftretenden Krebserkrankungen. Die meisten Fälle treten im Alter von 25 und 45 Jahren auf. Als Hauptrisikofaktor gilt der sogenannte Hodenhochstand in der Kindheit, wobei ein Hoden vorübergehend oder dauerhaft außerhalb des Hodensacks liegt. Die Heilungs-Chancen bei Hodenkrebs stehen jedoch sehr gut. So liegt die Heilungsrate von Hodenkrebs bei nahezu 100 Prozent.
Da Hodenkrebs üblicherweise schnell durch eine Schwellung des Hodens oder durch eine harte, nicht verschiebbare Erhebung auf sich aufmerksam macht, wird dieser in den meisten Fällen auch sehr schnell bemerkt. Typische Beschwerden sind auch ein Ziehen oder ein gewisses Schweregefühl in den Hoden. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch zu Bauch- und Rückenschmerzen, Gewichtsverlust und starken Ermüdungserscheinungen kommen.
Männer im Alter zwischen 20 und 45 Jahren sollten ihren Hoden regelmäßig abtasten, um schnellstmöglich reagieren zu können und so den Therapieerfolg zu verbessern. Durch Chemotherapie, Strahlentherapie oder die Entfernung des erkrankten Hodens durch einen Leistenschnitt kann der Krebs sehr gut behandelt werden. Welche genauen Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden, hängt dabei vom Stadium der Erkrankung und der Art des Tumors ab.












