
Eine aktuelle Studie des amerikanischen Monell Chemical Senses Center ergab, dass das weibliche Geschlecht in puncto Geruchssinn besser abschneidet als ihr männlicher Gegenpart.
Zunächst ließen die Forscher die Testpersonen an Fläschchen riechen, die mit weiblichem und männlichem Schweiß gefüllt waren. Im Anschluss sollten die Probanden gleichzeitig an den mit Schweiß gefüllten Fläschchen sowie an 32 angenehmen Duftstoffen riechen. Die Frauen nahmen in 30 von 32 Fällen den männlichen Schweißgeruch auch unter Einwirkung der angenehmen Duftstoffe wahr, auch von Parfum und Deodorant ließen sie sich nicht beirren. Die Männer schnitten wesentlich schlechter ab, sie ließen sich in 13 Fällen von den angenehmen Geruchsstoffen ablenken und erkannten den unterschwelligen Schweißgeruch gar nicht mehr.
Die Forscher vermuten, dass die Frauen sich auch bei ihrer Partnerwahl verstärkt auf ihre feinere Nase verlassen. So wählen diese häufig einen Mann, dessen Geruch sich stark von ihrem eigenen abhebt.












