
Schon wenige Zentimeter können entscheidend sein- gerade Menschen mit geringem Körperwuchs, sehen sich im Vergleich zu normal Gewachsenen oft im Nachteil. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des britischen Gesundheitsministeriums, das zu diesem Zweck 14 416 Teilnehmer befragt hat. Im Fokus der Studie standen dabei folgende Bereiche: Mobilität, Selbstversorgung, alltägliche Aktivitäten, Schmerz oder Unwohlsein sowie Angst und Depression. Weitere Gesichtspunkte, nach denen die Daten ausgewertet wurden waren Alter, Geschlecht, Gewicht, sozialer Status oder lange Krankheiten.
Das Forschungsteam um den dänischen Gesundheitsökonomen Torsten Christensen stellte dabei fest, Männer unter 162cm und Frauen unter 151cm ihre Lebensqualität deutlich niedriger einstuften. Dabei galt, je kleiner die Teilnehmer waren, desto größer war der Unterschied zu durchschnittliche gewachsenen Probanden.
Ursachen für den Kleinwuchs können sowohl genetisch bedingt, als auch durch Krankheiten oder Mängel hervorgerufen sein. Wird die Tendenz zur geringeren Körpergröße bereits im Kleinkindalter entdeckt, können sie durch die Behandlung mit Wachstumshormonen im Schnitt um etwa 4-10cm im Erwachsenenalter an Größe gewinnen.












