
Ob die vegetarische Ernährung nun gesünder ist, als die Fleischhaltige sei nun einmal dahingestellt. Fakt ist nun jedoch, dank einer britischen Studie, dass „Gemüseesser“ im Schnitt viel seltener an Krebs erkranken, als Fleischesser. Dieses Ergebnis wird ebenfalls von früheren Untersuchungen von 52 700 Fleisch-, Fisch- und Gemüseessern seit den 90er-Jahre unterstützt. Doch trotzdem birgt gerade diese neue Studie eine unerwartete Überraschung: Auch wenn das Risiko bei den meisten Krebsarten für Vegetarier eindeutig niedriger lag, als bei Menschen, die sich auch von Fleisch ernähren, erkrankten sie überdurchschnittlich häufig an Darmkrebs. Warum das so ist, wissen die Forscher noch nicht, galt doch bisher das rote Fleisch als eindeutiger Risikofaktor.
„Interessant ist das geringe Krebsaufkommen bei Vegetariern und Fischkonsumenten. Aber was wir jetzt genau prüfen müssen, ist das Darmkrebsresultat“, erklärt Tim Key von der Universität Oxford „Wir müssen hier die Rolle von Fleisch überdenken.“












