
Neue Zahlen belegen, dass nur jeder zehnte Heuschnupfen-Geplagte eine angemessene Behandlung erhält. Dabei ist es nicht ungefährlich eine Pollenallergie unbehandelt zu lassen, da dadurch das Risiko an Asthma zu erkranken immens steigt. Besonders gefährdet sind die Menschen, die ohnehin mit einer starken Pollenallergie zu kämpfen haben.
Es gibt viele bewährte Methoden dem Heuschnupfen ein Schnippchen zu schlagen. Durch einen Allergietest kann der kritische Zeitraum, also die Blütezeit der betreffenden Pollen, bestimmt werden. Den genauen Zeitpunkt zu wissen ist notwendig, da eine medikamentöse Behandlung besonders erfolgversprechend ist, wenn bereits vor Beginn der Blütezeit damit begonnen wird.
Menschen, die von einer starken Allergie betroffen sind, machen häufig die Erfahrung, dass rezeptfreie Medikamente bei ihnen nicht richtig wirken wollen und entscheiden sich daher zu einer Behandlung mit Cortison. Jedoch belastet eine langzeitige Cortison-Behandlung die inneren Organe, daher sollte diese dringend zeitlich eingegrenzt werden. Der Gebrauch von cortisonhaltigen Nasensprays hingegen ist unbedenklich, da diese ausschließlich dort wirken, wo sie gebraucht werden.
Als ebenso effektiv hat sich die Durchführung einer Hyposensibilisierung erwiesen. Bei der Hyposensibilisierung wird dem Körper über einen längeren Zeitraum eine größere Menge der allergieauslösenden Substanz verabreicht, was zur Folge hat, dass der Körper eine natürliche Abwehr gegen die Allergene bildet.












