Keine Angst vorm Zahnarzt: Bohren ist jetzt nicht mehr zwingend notwendig


Artikel vom 09.02.2011 | Kommentar schreiben
Journal

Keine Angst vorm Zahnarzt: Bohren ist jetzt nicht mehr zwingend notwendig


Nicht selten wird der erste Zahnarztbesuch für so manches Kind zu einer traumatischen Erfahrung. Dies ist nur ein Grund für die spätere Angst vorm Zahnarztbesuch, unter der viele Erwachsene leiden. Viele Zahnärzte haben sich mittlerweile auf die Behandlung dieser Angstpatienten spezialisiert, aber auch die Technik lässt hoffen. Der unangenehme Bohrer muss nicht mehr zwangsläufig eingesetzt werden, denn es gibt mittlerweile ebenso wirksame, aber sanftere Alternativen.

Karies-Behandlung per Laser

Mit dieser Methode werden von Karies betroffene Stellen per Laser bestrahlt. Anschließend löst sich das kariöse Gewebe wie von selbst und kann durch den Zahnarzt leicht entfernt werden. Die „Löcher“ im Zahn müssen dann nur noch verschlossen und versiegelt werden – Karies ade ohne Bohren!
Vor allem bei der Behandlung von Zahnfleisch- und wurzeln bietet die Laserbehandlung Vorteile. Bakterien werden durch den Laserstrahl unmittelbar abgetötet und auch sonst schwer erreichbare Stellen sind vor dem Laser nicht mehr sicher. Insbesondere bei einer Parodontitis, einer bakteriell bedingten Zahnfleischentzündung, zeigt die Laserbehandlung gute Ergebnisse. Pech hat derjenige, dessen Zähne großflächig von Karies befallen sind; hier muss wohl oder übel noch der herkömmliche Bohrer ran.

Mit Ozon gegen die Bakterien vorgehen

HealOzon heißt ein Verfahren, bei dem Ozon, ein dreiwertiger Sauerstoff, gegen die Karies-Bakterien eingesetzt wird. Ozon wirkt nämlich keimabtötend. Für dieses Verfahren wird das Ozon mithilfe einer Silikonhülle, die den Zahn luftdicht abschließt, aufgetragen. Die am Zahn haftenden Keime haben so praktisch keine Chance mehr, der Zahn ist nach der Ozonbehandlung nahezu keimfrei. Die sonst üblichen Löcher im Zahn fallen bei dieser Methode weg, da keine Zahnsubstanz abgetragen werden muss. Jetzt muss der Zahn nur noch versiegelt werden, um ihn vor erneuten Bakterienbefall zu schützen.

Die Ozonbehandlung erfordert jedoch auch eine intensive Nachbehandlung, denn das Ozon zerstört auch wichtige Mineralien im Zahn, der so an Stabilität verliert. Deshalb ist die regelmäßige Zugabe von Fluorid und anderen für den Zahn wichtigen Mineralien über die nächsten drei Monate besonders wichtig.

Der feine Strahl - Kinetische Kavitätenpräparation (KCP)

Mit einem Sandstrahler sagt man Rost & Co. auf großen Oberflächen den Kampf an – warum nicht ähnlich bei Zähnen vorgehen?! Statt Sand wird hier feines Aluminiumoxid-Pulver verwendet. Mithilfe von Druckluft wird es auf die betroffenen Stellen am Zahn gebracht und trägt diese ab ohne dabei die umliegende Zahnsubstanz anzugreifen. Auch hier muss anschließend verschlossen und versiegelt werden. Mit der KCP können besonders wurzelnahe Stellen gut behandelt werden. Leider lässt sich das Verfahren nur für eine Erstbehandlung des Zahns anwenden, bereits versiegelte Zähne sind davon ausgeschlossen.

Es gibt also Hoffnung für die vielen Angstpatienten! Leider müssen diese Behandlungsmethoden oft noch aus eigener Tasche beglichen werden, da es sich hierbei um Privatleistungen handelt. Einige Zahnärzte haben diese Verfahren jedoch auch in ihre Standardbehandlung mit aufgenommen. In diesem Fall trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Fragen Sie am besten nach, entweder bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Krankenkasse!





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