
Der Mensch braucht Komplimente ebenso wie die Luft zum Atmen. Eine positive Bemerkung zum neuen Job, zum Aussehen oder zur Kindererziehung vermittelt das Gefühl, etwas wert zu sein: Die psychosozialen Grundbedürfnisse des Menschen werden so befriedigt.
Erhält jemand ein ernstgemeintes Kompliment, kann man beobachten, wie sich ein Lächeln auf dessen Lippen zeigt. Aber tatsächlich passiert noch viel mehr und zwar im Inneren des Körpers. Durch das Kompliment kommt es zu einer Ausschüttung des Hormons Dopamin, was dazu führt, dass man sich glücklich und zufrieden fühlt. Dieses gute Gefühl möchte dann folglich gerne zurückgegeben werden, die Nähe des Komplimentgebers wird gesucht. So kommt es auch zu einer Stärkung der sozialen Beziehungen. Des Weiteren fungiert Dopamin als sog. Neurotransmitter im Zentralnervensystem und wirkt sich dadurch auch stressreduzierend aus.
Komplimente sorgen somit auch für ein längeres Leben, da wenig Stress und Gefühle wie Glück einen großen Anteil hierzu beitragen. Dies konnte auch durch Wissenschaftler der University of Michigan belegt werden: Studien hatten gezeigt, dass soziales Verhalten und Hilfsbereitschaft die individuelle Lebenserwartung deutlich erhöhen.












