
Falsch verteiltes Körperfett kann gesundheitsschädigend sein. Ein großer Nackenumfang weist auf ein erhöhtes Herzrisiko hin, fanden jetzt Forscher im Rahmen der Framingham-Herzstudie heraus. Bei den durchschnittlich 51 Jahre alten 3300 Männer und Frauen, die an der Studie teilnahmen, wurden sowohl Taille als Hals vermessen. So kamen die Wissenschaftler zu einem überraschenden Ergebnis. Je größer der Halsumfang, desto größer das Risiko an einer Herzkrankheit zu erkranken. Bisher nahm man an, dass ein erweiterter Taillenumfang ein erstes Indiz darstellt, doch diese Annahme wurde in der Studie widerlegt, da selbst Probanden mit einer schmalen Taille ein erhöhtes Risiko aufwiesen, wenn sie einen „speckigen“ Nacken hatten.
Ursachen dafür könnte sowohl zu wenig „gutes“ Cholesterin bzw. ein zu hoher Blutzuckerspiegel, so die US-Wissenschaftler. „Unerwünscht sind Fettpolster um die Leber oder das Herz, und die können existieren, obwohl man das von außen gar nicht sieht“, sagte Jimmy Bell vom MRC Clinical Sciences. So zeigen also diese und andere Studien, dass nicht das Gesamtkörperfett über den Gesundheitszustand entscheidet, sondern wie die Fettvorräte verteilt sind.












