Plastikverpackungen, Plastikverpackungen Gesundheit, Lebensmittelverpackungen gesundheit, Plastikverpackungen, Plastikverpackungen ungesund, Lebensmittelverpackungen, Verpackung von Lebensmitteln


Artikel vom 22.01.2010 | 1 Kommentar
Journal

Plastikverpackungen: Wie gefährlich sind Lebensmittelverpackungen aus Plastik?


Insbesondere Lebensmittel wie Käse, Wurst und Joghurt sind oftmals in Plastikverpackungen abgepackt. Forscher haben herausgefunden, dass diese Plastikverpackungen in der Regel mit sogenannten Phthalaten bearbeitet wurden, was auf Menschen gesundheitsschädliche Auswirkungen haben kann.

Phthalate sind Weichmacher, welche in Kunststoff wirken, wie Wasser in einem Schwamm. Ein trockener Schwamm ist hart und unflexibel. Kommt er jedoch in Berührung mit Wasser, wird er weich. Wie das Wasser im Schwamm ist auch der Weichmacher nicht fest im Kunststoff gebunden. Im Gegenteil, er löst sich leicht raus, wodurch der Kunststoff wieder hart und zerbrechlich wird. Passiert dies bei Lebensmittelverpackungen, gehen die Phthalate direkt in die Nahrung über.

Nimmt man bei der Nahrungsaufnahme Phthalate zu sich, kann dies in hoher Dosis, gefährliche Nebenwirkungen haben. Sie greifen vor allem das männliche Hormongelichgewicht was insbesondere bei Föten während der Ausbildung im Mutterleib zu Problemen führen kann. Denn das Fehlen von Hormonen kann für die Entwicklung des männlichen Körpers eine Missbildung der Hoden, Nebenhoden, oder sonstige Effekte, die sich auf die Spermien auswirken, bedeuten. Im Ergebnis haben Phthalate negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Männern.

Für Frauen, insbesondere den weiblichen Nachwuchs, sind Phthalate ebenfalls sehr gefährlich, denn wie sich in Tierversuchen zeigte, erhöhen Weichmacher das Krebsrisiko. 2007 stellte das Umweltbundesamt bereits fest, dass im Urin aller untersuchten Kinder Phthalate feststellbar waren, und dass die Werte die akzeptablen täglichen Aufnahmemengen überschritten.

Obwohl der Gesetzgeber darauf reagiert hat, indem die erlaubte Konzentration von Weichmachern in Kunststoffverpackungen verringert wurde, besteht noch immer ein Risiko, denn fraglich ist ob sich auch wirklich alle Hersteller daran halten. Selbst wenn die vom Gesetzgeber auferlegten Grenzwerte eingehalten werden bleibt dieses Risiko bestehen, da mit der Aufnahme von vielen verschiedenen Lebensmitteln auch viele Phthalate aufgenommen werden. Dabei ist schon nicht mehr von einer geringen Belastung zu reden, denn die Wirkungen der Phthalate summieren sich.

Wirklich davor schützen kann man sich nicht, denn auch Bioprodukte, die eher selten in Plastik verpackt sind, sind oftmals stark mit Phthalaten belastet. Das hat zwei Gründe, erstens muss die gesamt Produktions- und Lieferkette in Augenschein genommen werden, denn bevor die Produkte in Papier verpackt werden, werden sie in der Regel in Plastikgefäßen transportiert oder gelagert. Hinzu kommt, dass laut neuesten Studien, auch in Papier und Pappe Phthalate nachgewiesen wurden. Die Weichmacher sind nämlich unter anderem in Druckerfarbe enthalten und bleiben Dank umweltfreundlichem Recycling im Papierkreislauf, wodurch sie dann, für den Verbraucher unsichtbar, in die Lebensmittel gelangen.



1 Kommentar für “Plastikverpackungen: Wie gefährlich sind Lebensmittelverpackungen aus Plastik?”


  1. ernst schad schrieb:

    Warum wird auf der Plastikverpackung nicht die Qualität des Verpackungsmaterials angegeben .In USA ist das durch Nummern erkannbar.?




Planto-slim Kapseln   Ladival Allergische   Ladival Allergische   Aspirin Plus   Aspirin Complex   Stevia Tabs   Stoppi Entwöhungs-Sauger   Tiroler Wurzelextrakt   Verrukill ratiopharm   Vektor-lycopin Kapseln   Pantovigar Kapseln   Pantovigar N   Accu-Chek Aviva   Accu-chek Compact   Unizink 50   Gelomyrtol Forte   Gelomyrtol Forte   Entoxin Set   Enzym Lefax   Wick Medinait  
Gesundheits-Journal

Ein "ordentliches" Paar Joggingschuhe kostet in der Regel über 100 €, weil sie durch komplexe, bunte und noch dazu schicke Zusatzelemente Schutz vo... mehr

Es gibt Käsesorten, die überhaupt erst durch die Rinde ihren außergewöhnlichen Geschmack erhalten. So verleiht die Rinde beispielsweise dem Camemb... mehr

Zunächst wurde das in der Lebensmittelbranche verbotene Antibiotikum Natamycin nur in argentinischem Wein nachgewiesen. Mittlerweile hat das rheinlan... mehr
Medizin - News

Kontaktlinsen verändern im Gegensatz zur Brille nicht das äußere Erscheinungsbild des Trägers, sie vertropfen nicht bei Regen und beschlagen auch ... mehr

Kung-Fu heilt Kopfweh besser, als so manches Schmerzmittel. Kein Scherz- in Münster untersuchten Forscher der Universitätsklinik in einer Studie mit... mehr

Wer nach dem Sport gerne ein heiße Dusche nimmt, für den haben australische Forscher nun schlechte Neuigkeiten. Denn bisher galt- warmes Wasser stei... mehr

Leider gibt es bisher noch kein effektives Mittel gegen die Fältchen im Alter. Doch die Anti-Aging-Forschung macht uns wieder neue Hoffnung: Sie fand... mehr

US-amerikanische Wissenschaftler der Mayo Clinic in Rochester, fanden im Rahmen einer Studie mit 267 Patienten einer Reha-Klinik, eine mögliche Behan... mehr

Kinder, die viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, sehen oft schlechter. Australische Augenärzte untersuchten 2367 zwölfjährige Kinder, um ... mehr

Honig ist als Heilmittel längst nicht so effektiv, wie bisher angenommen. Die immer größere Zahl an Honig-Präparaten in Apotheken zeigen es- Honig... mehr

Jeder kennt das Klischee der bösen Stiefmutter- dass das aber in keinster Weise für die Stiefväter gilt, zeigt nun eine Langzeitstudie der Universi... mehr

Schon wenige Zentimeter können entscheidend sein- gerade Menschen mit geringem Körperwuchs, sehen sich im Vergleich zu normal Gewachsenen oft im Nac... mehr

Stalker sind Menschen, die andere ihnen bekannte oder unbekannte Personen stetig belästigen und verfolgen. Der Begriff "Stalking" kommt aus dem Engli... mehr