
Aufgrund von übersteigerten Ängsten sind viele Menschen in ihrem alltäglichen Leben massiv eingeschränkt. Neben Depressionen sind Angststörungen die am häufigsten vertretene psychische Erkrankung. Nicht selten gehen Angststörungen auch gleichzeitig mit Depressionen einher.
Menschen, die an Platzangst leiden, kennen nur zu gut das Gefühl von Panik, sobald sie sich auf offenen, freien Plätzen bewegen. In den meisten Fällen geht die Angst so weit, dass die Betroffenen die angstauslösenden Situationen komplett vermeiden.
Aktuelle Studien der Universität Greifswald zeigen allerdings, dass gerade die Menschen, die mit Platzangst zu kämpfen haben, große Heilungschancen haben. 360 Betroffene waren an dem Projekt beteiligt, mithilfe einer Verhaltenstherapie gelang es den Psychologen fast alle Teilnehmer erfolgreich zu behandeln. Durch die sechswöchige Therapie schafften es 90 Prozent der Betroffenen ihre Ängste zuzulassen und sich diesen zu stellen, indem sie sich an die bisher gemiedenen Orte begaben. Auch ein Nachlassen der depressiven Verstimmungen konnte bei den Probanden durch die Therapie erreicht werden.












