
Für Menschen, die an übermäßigem Stress oder Erschöpfungszuständen leiden, ist eine Atemtherapie sehr empfehlenswert. Der Grund hierfür ist, dass die Art, wie man atmet, einen direkten Einfluss auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden hat. Diese Tatsache konnte bereits durch mehrere Studien belegt werden.
Das Ziel einer Atemtherapie ist es, einen gleichmäßigen Rhythmus beim Ein- und Ausatmen zu entwickeln und folglich eine ruhigere Atmung herbeizuführen. Atemtherapeuten sehen an der Atmung eines Menschen sofort, ob dieser unter Stress oder psychischen Blockaden leidet. So deutet etwa ein stetig längeres Aus- als Einatmen bereits auf vorhandene Belastungen hin. Im Allgemeinen empfehlen die Therapeuten stets, tief in den Bauch hinein zu atmen.
Ist man besonders gestresst, können bereits kurze, gezielte Atemübungen zu mehr innerer Ruhe verhelfen. Es gibt verschiedene Methoden solche Übungen auszuführen, eine davon gestaltet sich beispielsweise folgendermaßen: Man setzt sich auf einen Stuhl, schließt für etwa 30 Sekunden die Augen, stellt sich gedanklich ein U vor und atmet dabei tief ein und aus. Durch eine solche Übung kann eine ruhigere Atmung und folglich ein Gefühl innerer Entspannung erzielt werden.












