Dachsanierung: Wann? Wie? Womit?


Artikel vom 06.07.2011 | Kommentar schreiben
Immobilienmarkt

Dachsanierung: Wann? Wie? Womit?



Zu den wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen am Haus gehört sicherlich die Überprüfung und möglicherweise Neueindeckung des Daches. Dabei hält das Dach meist etwa 40 Jahre, kann unter günstigen Umständen aber auch bis zu 100 Jahre seinen Zweck erfüllen.

Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle der Eindeckung. Dabei sollte der Fachmann es vom Boden aus auf lockere oder Defekte Dachziegel, Holzwurmbefall der Dachbalken und Feuchtigkeitsregulierung des Dachstuhls überprüfen. Je eher ein Schaden festgestellt wird, desto günstiger wird es bei der Reparatur, denn wenn beispielsweise bereits Feuchtigkeit aufgrund einer falsch angebrachten oder defekten Dampfsperre eingedrungen ist, wird die Reparatur umso aufwendiger.

Bei einer Erneuerung sollten Dachziegel und -steine mit Bedacht gewählt werden. Je nach Geschmack, Typ des Hauses und Kosten bieten die teuren, aber hochwertigen Schieferziegel am meisten. Möchte man nicht 80, sondern lediglich 25 Euro pro Quadratmeter ausgeben, ist man mit Tonziegeln gut beraten. Zusätzliche Versiegelungen schützen das Dach vor Umwelteinflüssen und machen es glasiert sehr ansehnlich. Die günstigste Alternative für das Dach bieten Betondachsteine aus Zement, Sand und Wasser.

Wird das Dach neu eingedeckt, sollten Maßnahmen zur Energieeffizienz bedacht werden. Eine Zwischensparrendämmung, gute Isolierung oder in Zinkdächer integrierte Solarsysteme sind empfohlene Maßnahmen zum Energiesparen.





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