
Ein Balkon in der Wohnung wertet sie und das persönliche Wohlgefühl darin deutlich auf. Ist keiner vorhanden, so kann in Erwägung gezogen werden, ihn nachträglich einbauen zu lassen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Ein wichtiger zu klärender Punkt vor der Planung ist die Berechnung der Statik der Wohnung und des zukünftigen Balkons. Eine bestimmte Tragfähigkeit des Balkons muss pro Quadratmeter gegeben sein, um eine Genehmigung für das Bauvorhaben zu erhalten.
Zudem muss die Wasser- und Wärmeregulation zwischen Wohnraum und Balkon professionell geplant und umgesetzt werden. So kann das Eindringen von Regen in die Wohnung ausgeschlossen werden.
Eine Balkonart ist der Balkon mit Stützen, der als sehr sicher gilt. An den Altbau lässt sich am besten der vorgehängte Balkon anbauen, da der Eingriff ins Mauerwerk gering ist. Er wird mit einem Klebeanker montiert, wobei Wärmebrücken durch eine Distanzmontage vermieden werden.
Ab rund 5000 Euro ist die Nachrüstung eines Balkons möglich, abhängig von Balkonart und Art der Wohnung. Wer die Nachrüstung plant, sollte sich dessen bewusst sein, dass eine Baustelle in der Wohnung entstehen wird, die nicht nur Schmutz, sondern auch Lärm mit sich bringt und langfristig geplant werden muss. Rechtliche Fragen sollten rechtzeitig geklärt werden, denn der Eigentümer des Hauses muss seine Einwilligung geben und ein Statiker muss die Umsetzbarkeit überprüfen.












