Thermografie: Billig-Variante spart am Ende keine Kosten


Artikel vom 23.03.2011 | Kommentar schreiben
Immobilienmarkt

Thermografie: Billig-Variante spart am Ende keine Kosten



Durch eine Thermografie sieht man als Hausbesitzer, wo es derzeit noch in Sachen Dämmung im Haus hakt, so dass Energie entweichen kann. Eine professionell durchgeführte Thermografie kann jedoch gut und gerne einen höheren dreistelligen Betrag erreichen. Günstige Angebote, z.B. für nur rund 100 Euro, klingen daher für Hausbesitzer besonders verlockend. Doch wer hier zugreift, spart am falschen Ende.

Zumeist sind in dem günstigen Lockangebot nur die Bilder der Thermografie enthalten. Die sehen zwar hübsch aus, bringen dem Hausbesitzer ohne professionelle Auswertung jedoch wenig. Ein weiter Punkt: Die Farbverteilung auf den Bildern lässt sich ohne weiteres Manipulieren. Schon so manch ein Hausbesitzer hat sich aufgrund dieser manipulierten Aufnahmen zu teuren, aber unnötigen Wärmedämmmaßnahmen überreden lassen.

Doch wie erkennt man seriöse Anbieter? Ein erster und wichtiger Anhaltspunkt ist der Preis. Wer viel zahlt, kann auch viel erwarten. Eine professionelle Thermografie beinhaltet nicht nur die Aufnahmen, sondern auch eine entsprechende Auswertung sowie eine anschließende sachliche Beratung. In der Regel gibt es ein solches Leistungspaket nicht unter 500 Euro. Möchte der Berater Ihnen eine Dämmmaßnahme regelrecht aufschwatzen, nehmen Sie lieber Abstand. Ein Sanierungsgutachten eines professionellen Energieberaters gibt Aufschluss darüber, ob und in welchen Umfang Dämmmaßnahmen notwendig sind.

Übrigens: Lassen Sie die Thermografie auf keinen Fall nach einem sonnigen Wintertag machen. Die von der Sonne aufgeheizte Fassade erzeugt bei der Thermografie den Eindruck besonders schlechter Dämmung, was in diesem Fall jedoch nicht ausschlaggebend sein kann.





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