
Schneelast auf dem Dach, frierendes Wasser und Schimmel sind die drei Dinge, die unsere Häuser bei kalten Temperaturen gefährden und den Winter sehr unangenehm gestalten können. Wie Sie den Gefahren vorbeugen können, ist hier zusammengefasst.
Ist das Dach in einem schlechten Zustand, ist es einsturzgefährdet, wenn auf die Massen an Schnee auf dem Dach Regen fällt. Dann wirkt die Schneedecke wie ein Schwamm, der immer schwerer wird und nach einigen Tagen zur Gefahr werden kann. Da auch kleine Dachschäden Probleme bereiten können, sollte das Dach regelmäßig von einem Fachmann kontrolliert werden. Ansonsten können kleine Makel Schmelz- oder Regenwasser eintreten lassen und die Wärmedämmung beschädigen. Die Reinigung der Regenrohre ist unerlässlich, um das Dach bei Schmelzwetter zu entlasten.
Das zweite große Risiko im Winter ist gefrierendes Tauwasser, das Dachrohre sprengen und beträchtliche Schäden anrichten kann. Dachrinnenheizungen mit automatischer Regelung können Abhilfe schaffen. Um Wasserleitungen in der Wand oder im Erdreich vor dem Einfrieren zu schützen, können Heizbänder aus Kostengründen am besten bereits mit der Installation der Leitungen angebracht werden.
Im Haus ist während der kalten Jahreszeit vor allem Schimmel das Problem. Bauliche Maßnahmen im Bereich der Fenster und Balkonanschlüsse beugen dessen Entstehung vor, weil Wärmebrücken früh genug erkannt und beseitig werden können. Eine ausreichende Dämmvorrichtung sorgt dafür, dass keine kühlen Stellen entstehen können, an denen Luftfeuchtigkeit kondensieren und einen Nährboden für Schimmel darstellen kann.
Marina G., 06.02.2012












