Dauerstreitthema Hauswart ist nun gesetzlich geregelt


Artikel vom 08.12.2008 | Kommentar schreiben
Mietrecht

Dauerstreitthema Hauswart ist nun gesetzlich geregelt


In der Vergangenheit wurden die Kosten für den Hausmeister oftmals pauschalisiert in der jährlichen Nebenkostenabrechnung angegeben. Dieses führte häufig zu Unklarheit auf Seiten der Mieter. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes hat nun Klarheit geschaffen. In der jährlichen Betriebskostenabrechnung darf die Position „Hauswart“ keine Instandhaltungs- und Verwaltungsarbeiten enthalten. Der Vermieter muss differenziert angeben, welche Kosten für „echte“ Hausmeistertätigkeiten berechnet wurden und welche Kosten für Instandhaltung und Verwaltung anfallen. Ein pauschaler Abzug von beispielsweise 10 Prozent ist dann unzulässig, wenn der Mieter Zweifel an der Höhe des Abschlags hat.

Zu den „echten“ Hausmeistertätigkeiten zählen Prüf- und Wartungsarbeiten, Gartenpflege und Hausreinigung. In der Praxis kommen auf den Hauswart noch vielerlei weitere Arbeiten hinzu. Dazu gehören kleinere Reparaturen und das Wahrnehmen von Besichtigungsterminen für Wohnungsinteressenten. Für diese Arbeiten dürfen die Mieter nicht zur Tasche gebeten werden. Eine Pauschalabrechnung ist daher nicht zulässig.





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