
Viele Unternehmen, besonders im Dienstleistungssektor, legen wert auf eine gute Allgemeinbildung. Fachkompetenzen sind bei der Vergabe von Jobs entscheidend. Doch stehen die Unternehmen vor der Wahl zwischen Bewerbern gleicher beruflicher Qualifikation, entscheiden oftmals Kriterien wie Persönlichkeit und eben Allgemeinwissen darüber, wer den Job tatsächlich bekommt. Denn Firmen wollen keine Fachidioten, sondern Mitarbeiter, die auch einmal über den Tellerrand hinaussehen.
Allgemeinwissen ist besonders im Dienstleistungssektor relevant
Nicht alle Unternehmen legen den gleichen Wert auf Allgemeinbildung, da sie nicht für alle Branchen und Unternehmensbereiche in gleichem Maße relevant ist. Besonders in Bereichen, in denen die Mitarbeiter in engem Kundenkontakt stehen, ist sie jedoch ein Muss. Für Akquise und Beratung sind Generalisten gefragt, die neben der sozialen Kompetenz über ein gesundes Spektrum an allgemeinem Wissen verfügen.
Training durch Lesen und Fernsehen
Allgemeinwissen kann man sich nicht von heute auf morgen für ein Bewerbungsgespräch antrainieren, doch wer regelmäßig Zeitung liest und Nachrichten sieht, kann sein Allgemeinwissen in relativ kurzer Zeit enorm steigern. Beliebt sind bei Personalern nicht unbedingt tagesaktuelle Themen, sondern Themengebiete, die einen besondere Diskussionskraft bieten und dem Zeitgeist entsprechen.
Allgemeinwissen auf den Lebenslauf abstimmen
Besonders gern werden Themen angerissen, die der Bewerber bereits in seinem Lebenslauf angegeben hat. Wer zum Beispiel eine Zeit im Ausland gelebt, sollte einiges über Kultur, Politik und Geschichte seines Gastlandes wissen. Auch wer zum Beispiel als Hobby Wandern angibt, jedoch keinen Berg in den Alpen nennen kann, hinterlässt einen schlechten Eindruck. Es empfiehlt sich daher, bei der Angabe seiner Hobbies und Interessen ehrlich zu sein und diese nicht nur in den Lebenslauf zu schreiben, um dadurch beim Personalchef zu Punkten.


