Doppelmoral im Bundeministerium


Artikel vom 29.04.2011 | Kommentar schreiben
Journal

Doppelmoral im Bundeministerium



Groß ist die Empörung der Politiker, wenn es um die Ausnutzung von Praktikanten durch die Wirtschaft geht. Aber gehen die Bundesministerien mit gutem Beispiel voran? Nein! Die meisten Ministerien lassen ihre Praktikanten ohne Bezahlung schuften.

Neun der vierzehn Ministerien zahlen ihren Praktikanten grundsätzlich kein Geld aus. Nur wer sein Praktikum im Innen- oder Justizministerium macht, kann auf jeden Fall mit einer Bezahlung zwischen 51 und 511 Euro rechnen. Drei weitere Ministerien entlohnen nur einen Teil der Praktikanten.

Selbst Praktikanten mit abgeschlossenen Hochschulabschluss arbeiten unentgeltlich; zum Beispiel für mindestens drei Monate im Entwicklungsministerium oder für sechs Monate im Familienministerium.

In der Anzahl der Praktikanten hat das Auswärtige Amt die Nase vorn: 871 wurden dort 2010 beschäftigt; zum Nulltarif versteht sich. Dahinter folgt das Verkehrsministerium mit 539 freiwilligen Praktikanten. Das Familienministerium bildet mit 59 praktikumswilligen Studenten das Schlusslicht.

Immerhin erstatten alle Ministerien die Reisekosten und verteilen Essensgutscheine an ihre Praktikanten. Aber das ist ja auch wohl das Mindeste.





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