
Immer mehr Personaler recherchieren im Internet nach Ihren Bewerbern. Dieses kann für Bewerber mit sozialem Engagement von großem Vorteil sein, aber auch ein Hindernis für Personen, die keine weiße Weste im Internet haben. Besonders kritisch ist es jedoch, wenn sich der Bewerber in Foren und Weblogs unvorteilhaft äußert, beispielsweise durch Lästereien.
Ein Drittel der Personalberater nutzt bereits das Internet um mehr Informationen über den Kandidaten zu erhalten. Der Bewerber hat dabei das Problem, dass das Internet nichts vergisst. Auch gelöschte Informationen lassen sich im Internet rekonstruieren. Beruhigend ist jedoch, dass Personaler in den seltensten Fällen so tief vordringen. Meistens beschränkt sich ihre Internetrecherche auf simples Googlen.
Mi der zunehmenden Nutzung des Internets bei der Recherche nach zusätzlichen Informationen über die Kandidaten, ist die Rufschädigung im Internet. Diese betrifft besonders Bewerber auf hochdotierte Jobs. Ein weiteres Problem stellt die Verwechslung mit Personen gleichen Namens dar. Doch kann man in diesem Falle immer auf die Namensgleichheit verweisen. Jeder Personalchef ist sich darüber im Klaren, dass es einen Thomas Müller oder eine Karin Schmidt nicht nur einmal in Deutschland gibt.
Den Trend zur Internetrecherche kann man jedoch auch gezielt für sich nutzen, indem man sein Internetimage bewusst aufpoliert, zum Beispiel durch eine Mitgliedschaft in Business-Netzwerken oder durch gezielte Beiträge in Fachforen. Ein weiterer Vorteil: Ältere, möglicherweise unvorteilhafte, Beiträge rutschen dadurch nach unten und werden dadurch von Personalberatern weniger beachtet.









