Interne Bewerbung: So klappt’s


Artikel vom 26.11.2010 | Kommentar schreiben
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Interne Bewerbung: So klappt’s


Sie arbeiten nun schon eine ganze Weile in Ihrem Unternehmen und fühlen sich auch sehr wohl. Nun ist eine interne Stelle vakant geworden, die Ihnen nicht nur ein besseres Gehalt verspricht, sondern auch eine Menge mehr Verantwortung. Nun stellt sich die Frage, bewerben? Ja oder nein.

In großen Unternehmen plädieren Personalberater eindeutig für Ja. Der Chef wird sich in den meisten Fällen freuen, dass ihm ein guter und engagierter Mitarbeiter erhalten bleibt und unterstützt die Karrierepläne. Aufstiegschancen sind einem Großkonzern eh wahrscheinlicher als in einem kleingeführten Familienbetrieb, wo eine völlig andere Personalstruktur herrscht. Da ergeben sich nämlich Probleme ganz anderer Art. Eine Neubewerbung könnte Ihr Vorgesetzter, als persönliche Beleidigung auffassen, wodurch Sie sein Vertrauen verlieren könnten.

Das sollten Sie beachten

Wenn Sie sich entschieden haben, sich auf eine vakante interne Stelle zu bewerben, verhalten Sie sich wie ein externer Kandidat und reichen Ihre vollständigen Unterlagen ein. Eine lockere E-Mail kommt in den meisten Fällen nicht besonders gut an. Machen Sie sich außerdem bewusst, dass Sie Ihren erarbeiteten guten Ruf nicht unbedingt mitnehmen, sondern in dem neuen Team und unter dem neuen Chef wieder von vorne beginnen werden.

Wenn Sie gerade erst einen neuen Arbeitsplatz bekommen haben, macht es in der Regel wenig Sinn, sich sofort wieder weg zu bewerben, es liegt an Ihnen, zunächst einmal zu beweisen, dass Sie in der Lage sind, mehr Verantwortung zu übernehmen. Nach etwa ein bis zwei Jahren ist ein Jobwechsel realistisch. Aber macht es überhaupt Sinn sich um zu bewerben? Häufig sind die Stellen schon im vornerein vergeben und werden nur noch pro forma ausgeschrieben, achten Sie darauf was auf den Fluren und in der Kantine „getratscht“ wird, bevor Sie Ihre Bewerbung einreichen und Unruhe in Ihr Team bringen. Denn, dass die Bewerbung diskret behandelt wird, ist unwahrscheinlich, überall wo Menschen aufeinandertreffen, wird auch geredet werden.

Während und nach dem Gespräch

Auch wenn es sich um Personen handelt, die Sie bereits kennen, verhalten Sie sich professionell und machen Sie sich bewusst, dass es sich um ein „echtes“ Vorstellungsgespräch handelt. Schließlich müssen Sie häufig nicht nur mit Kollegen konkurrieren, sondern auch mit motivierten, externen Anwärtern.

Nachdem Sie eine Zusage für den Stellenwechsel bekommen haben, dauert es häufig noch ein wenig, bis Sie die Stelle antreten können. Arbeiten Sie solange konzentriert und motiviert weiter, bei Ihrem neuen Vorgesetzten dürfte es weniger gut ankommen, wenn Sie nun Ihre alte Arbeit vernachlässigen.





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