Kündigung - was passiert mit meinem Resturlaub?


Artikel vom 16.06.2011 | Kommentar schreiben
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Kündigung - was passiert mit meinem Resturlaub?


Kündigung - was passiert mit meinem Resturlaub?
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Eine Kündigung ist meist nicht sehr langfristig geplant. Viele Arbeitnehmer stehen dann vor der Frage: Was passiert mit meinem Resturlaub?

Diese Frage ist im Bundesurlaubsgesetz geregelt. Wenn eine Kündigung durch den Arbeitnehmer eintritt, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihm die verbliebenen Urlaubstage innerhalb der Kündigungsfrist zu gewähren, oder sie ihm auszuzahlen.

Bei der Anzahl der Urlaubstage spielt der Zeitpunkt der Kündigung eine wichtige Rolle. Kündigt ein Arbeitnehmer in der ersten Jahreshälfte, hat er nur Anspruch auf eine anteilige Urlaubsgenehmigung. Das heißt, ihm stehen für jeden vollen Monat in dem er in dem Unternehmen noch beschäftigt ist, ein Zwölftel seines Jahresurlaubs zu.

Kündigt der Arbeitnehmer in der 2. Hälfte des Jahres, also ab dem 1. Juli, ist der Arbeitgeber verpflichtet, ihm den gesetzlichen Mindestanspruch von 24 Tagen zu genehmigen. Letzteres ist aber nur möglich, wenn der Arbeitnehmer mindestens 6 Monate im Unternehmen beschäftigt war, da dies die sogenannte Wartezeit ist. Zu viel genommene Urlaubstage können vom Arbeitgeber nicht zurückgeholt werden, solange es sich um den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch handelt. Geht der Urlaubsanspruch über den Mindestanspruch hinaus, kann eine Zurückforderung des Urlaubs durch den Arbeitgeber vertraglich geregelt sein.

Der Arbeitgeber notiert die genommenen Urlaubstage des Arbeitnehmers und reicht diese im Falle einer Kündigung weiter an den neuen Arbeitgeber. Somit ist es ausgeschlossen, dass sie zum Beispiel Anfang des Jahres 6 Wochen Urlaub nehmen, kündigen und beim neuen Arbeitgeber nochmal 6 Wochen Urlaub einreichen.

Informieren Sie sich also zeitgleich oder schon vor der Kündigung, was mit Ihrem Urlaub passiert und wie Sie ihn am besten planen.





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