
Kurz nach der Geburt eines Kindes ist die Mutter zunächst lückenlos auf ihr Kind konzentriert und es fällt ihr schwer, sich mit der Frage zu befassen, wann der Wiedereinstieg ins Berufsleben stattfinden soll. Experten raten trotzdem dazu, sich nicht allzu viel Zeit damit zu lassen.
Je mehr Zeit vergeht, desto eher verliert man den Anschluss ans Berufsleben. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Kind und Job miteinander zu kombinieren.
Eine Möglichkeit ist es, in Teilzeit zu arbeiten. Doch man kann auch von zu Hause aus etwas schaffen, wenn man durch eine sachkundige Beratung weiß, welche Möglichkeiten es als Mutter gibt, wieder zu arbeiten. Koordinierungsstellen für Familie und Beruf sorgen sich einerseits um die Rückkehrer und einerseits um den Umgang der Unternehmen mit solchen. Worklife-Berater bereiten die Mutter auf Umstellungen und Neuorientierungen vor, die mit Kind unverzichtbar sind. Weiterbildungen oder Praktika zur Wiedereingliederung sind beispielsweise eine Chance, den Anschluss nicht zu verlieren und bereits während der Elternzeit mit dem Beruf zu starten und einen Fuß in der Tür zu haben. Solche Beratungen sind bis zu einem Zeitraum von drei Jahren möglich.
Frauen, die acht bis zehn Jahre nicht gearbeitet haben, sind weitaus unsicherer. In solchen Fällen muss alles neu geregelt werden. Die Unsicherheit angesichts neuer Bewerbungsarten und eines veränderten Leistungstempos bleiben nicht aus und können durch ein halbjähriges Wiedereinstiegsprogramm gemindert werden.












