Online-Pöbeleien gegen den Chef können den Arbeitsplatz kosten


Artikel vom 29.06.2011 | Kommentar schreiben
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Online-Pöbeleien gegen den Chef können den Arbeitsplatz kosten



Eine Kündigung kann viele Gründe haben, wichtig ist jedoch, dass sie einen hat. Denn ohne Begründung ist keine fristlose Kündigung rechtens. Die Gründe müssen außerdem relativ schwerwiegend sein. Das bedeutet, dass sich Mitarbeiter, die beim Stehlen erwischt wurden oder gegenüber anderen Kollegen handgreiflich geworden sind, nicht wundern müssen, wenn sie die Kündigung erhalten. Etwas mehr Unwissenheit besteht beim Thema Beleidigung des Chefs im Internet.

Viele sind der Meinung, dass sie sich in sozialen Netzwerken im eigenen privaten Umfeld bewegen und sich somit ohne Bedenken in jeglicher Weise über ihren Chef äußern können, doch wer seinem Ärger über den Chef im Internet Luft macht, der muss mitunter auch mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Denn was viele nicht wissen ist, dass man sich bei Facebook und Co zum Beispiel nicht im privaten Umfeld sondern in der Öffentlichkeit bewegt. Im Gegensatz zur E-Mail, bei der der Adressatenkreis nicht so groß ist, gehen die Firma die Äußerungen, die man in sozialen Netzwerken über die Firma macht, sehr wohl etwas an. Wer im Netz beleidigt, der macht sich der üblen Nachrede schuldig.

Ein anderer Punkt ist die Kritik. Wer sachliche Kritik übt, der hat in aller Regel nichts zu befürchten. Dennoch ist es fraglich, ob man sich im Netz dazu äußern sollte, oder ob es nicht vielleicht besser wäre, wenn man diese Kritik persönlich vorbringt.





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