
Sie sind im Lebenslauf eines jeden Studenten zu finden: die Praktika. Ohne geht in der heutigen Berufswelt nichts mehr. Was man bei der Wahl und Dauer seiner Praktika beachten sollten und welche Vorteile sie daraus ziehen können.
Ein Praktikum ist für Studenten oft der erste Kontakt zur Berufswelt. Hier sammelt er seine ersten praktischen Erfahrungen und kann unverbindlich in einen Beruf oder eine Branche hineinschauen. Wichtige Kontakte für den Berufseinstieg werden geknüpft und mit unrealistischen Berufsvorstellungen kann aufgeräumt werden. Die Vorteile sind also ganz klar da. Aber was muss man alles beachten?
Was die Dauer des Praktikums betrifft, so sind 8 Wochen bis 4 Monate ratsam. In einem sechswöchigen Praktikum ist es nicht möglich einen realistischen Einblick in den Beruf zu bekommen. Nach einer Praktikumsdauer von 3 Monaten kann man selbstständig arbeiten und sich mit eigenen Projekten beschäftigen.
Wichtig bei der Themenauswahl ist: mehrere Praktika in einem Bereich sind sinnvoller als mehrere in verschiedenen Bereichen. Achten sie darauf, Praktika zu wählen, welche zu ihren Studienschwerpunkten passen. Des Weiteren ist es nicht entscheidend, möglichst viele Praktika zu absolvieren, sondern darauf zu achten, dass man möglichst gute Praktika bekommt. Gerade Unternehmensberatungen achten bei ihren potentiellen Angestellten darauf, ob sie Praktika bei großen, namhaften Unternehmen absolviert haben.
Viele Unternehmen bieten einjährige Praktika mit Aussicht auf eine spätere Festeinstellung an. Lassen sie sich nicht darauf ein, diese Angebote sind höchst unmoralisch. Ein Praktikum sollte auch nicht dazu dienen, die Zeit bis zu einer festen Einstellung zu überbrücken. Klären sie bei einem Praktikum nach Studienabschluss direkt ab, ob sie danach auch übernommen werden. Lassen sie sich auf gar keinen Fall ausnutzen.


