
Getreu dem Motto „Früher war alles besser…“, haben immer mehr Berufseinsteiger Angst davor, ihren Job zu verlieren. Während man vor 25 Jahren noch einen Job auf Lebenszeit hatte, verliert man ihn heutzutage erheblich schneller. Die schwankende Wirtschaftslage sei schuld, so ein weitverbreitetes Vorurteil. Diese Annahme ist aber so nicht richtig. Die Ergebnisse einer neuen Langzeitstudie zeigen, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, gut ausgebildete Arbeitnehmer keinen Grund haben, mehr um ihren Job zu bangen als noch 1984. Jobwechsel erfolgten ansonsten meist auf freiwilliger Basis bzw. auf eine Kündigung hin, waren Akademiker sehr schnell erneut festangestellt.
Anders sieht es bei geringer qualifizierten Arbeitnehmern aus. Sie wechselten ihren Arbeitgeber unfreiwillig doppelt so oft. Lässt sich auf Grund dieser Aussagen also schlussfolgern, je höher die eigene Qualifizierung, desto geringer das Arbeitsplatzverlustrisiko.












