Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Azubis


Artikel vom 25.05.2011 | Kommentar schreiben
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Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Azubis



Sobald das Ausbildungsverhältnis zwischen Unternehmen und Bewerber besteht, fallen sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber verschiedene Rechte und Pflichten an.

Grundlage für ein bestehendes Ausbildungsverhältnis ist der Ausbildungsvertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Hier sind alle Grundsätze, wie zum Beispiel Vergütung, Urlaubstage, Arbeitszeit und Ausbildungsdauer schriftlich festgelegt. Zu beachten ist, dass der Vertrag nur gültig ist, wenn er von beiden Parteien unterschrieben ist. Der Auszubildende benötigt, wenn er minderjährig ist, zusätzlich die Unterschrift seiner gesetzlichen Vertreter.

Die Länge der Ausbildungszeit ist je nach Beruf auf 36 bis 42 Monate festgelegt, kann aber je nach Leistung des Auszubildenden in Vereinbarung mit dem Unternehmen und der zuständigen Handelskammer verkürzt bzw. verlängert werden. Die Probezeit ist gesetzlich verpflichtend, sie beträgt mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate. Auch die Leistung der Vergütung ist eine Pflicht des Arbeitgebers. Die hier anfallenden Beiträge zur Krankenversicherung werden zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen.

Der Urlaubsanspruch hängt vom Alter des Auszubildenden ab. Für volljährige gilt ein Mindesturlaubsanspruch von 24 Werktagen. Für jugendliche Arbeitnehmer gelten besondere Regelungen.

Weitere Pflichten des Arbeitgebers sind die Vermittlung von Kenntnissen, die zum Bestehen der Ausbildung erforderlich sind. Hierbei müssen dem Auszubildenden Bücher, Werkzeuge und Werkstoffe für die Prüfung kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Natürlich hat auch der Auszubildende mit Eingehen des Ausbildungsverhältnisses Pflichten zu tragen. Er muss Anweisungen im Rahmen seiner Ausbildung sorgfältig nachgehen und regelmäßig die Berufsschule besuchen. Des weiteren besteht ein Betriebsgeheimnis, d.h. der Auszubildende unterliegt der Schweigepflicht und darf Betriebsdaten nicht an Dritte weitergeben. Außerdem ist größtenteils das Führen eines Berichtsheftes vorgeschrieben, welches auch Bestandteil der Zulassung für die Abschlussprüfung ist.

Sind diese Rechte und Pflichten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer von vornherein geklärt, sollte einem positiven Arbeitsverhältnis nichts im Wege stehen.





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