
Die ausgezahlte Rente reicht bei vielen älteren Leuten vorn und hinten nicht zum Leben aus. Aus diesem Grund nehmen auch immer mehr Rentner einen Nebenjob an. Doch auch andere Gründe können dafür ausschlaggebend sein, dass man sich als Rentner einen kleinen Nebenverdienst sichert. So wird das Gefühl, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen und gebraucht zu werden, ebenfalls häufig als Grund angegeben. Besonders bei Frührentnern, die eventuell aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, ist dieses Phänomen zu beobachten.
Doch wer sich, egal aus welchen Gründen, dafür entscheidet, einen Nebenjob anzunehmen, der will vor allem eins nicht: Am Ende noch draufzahlen. Um das zu vermeiden, sollte man ein paar Dinge beachten:
1. Die Regelaltersgrenze
Die Regelaltersgrenze setzt fest, wie viel man als Rentner verdienen darf und ob man diesen Nebenverdienst seiner Rentenkasse melden muss. Wenn man diese Grenze bereits erreicht hat, darf man soviel hinzuverdienen, wie man möchte, wenn nicht, gelten bestimmte Einschränkungen. Die Regelaltersgrenze liegt bei denen, die vor dem 1.1.1947 geboren sind, bei 65 Jahren. Für alle, die nach dem 31.12.1946 geboren sind, wird die Altersgrenze ab dem kommenden Jahr stufenweise auf 67 angehoben.
2. 400 Euro-Grenze
Alle, die unterhalb der Regelaltersgrenze liegen dürfen in der Regel nicht mehr als 400 Euro brutto pro Monat verdienen. Zweimal im Jahr darf diese Grenze auf bis zu 800 Euro angehoben werden. Wenn man doch mehr verdient, wird die Rente gekürzt. Je nachdem wie hoch der Lohn ist, kann die bezogene Rente dann nur noch bis zu einem Drittel der ursprünglichen Rente betragen. Auch die Verweigerung einer Rentenauszahlung ist unter Umständen denkbar.
3. Keine pauschalen Einkommensgrenzen
Da es keine pauschalen Einkommensgrenzen gibt, nach denen sich jeder Rentner richten kann, sollte man sich in jedem Fall vorab bei seiner Rentenkasse informieren. Dies dient auch dazu, einem Rentenausfall vorzubeugen. Auch bezüglich der zu zahlenden Steuer für den Nebenerwerb kann man sich dort unter Umständen beraten lassen.












