Social Communites als machtlose Netzwerke


Artikel vom 22.07.2011 | Kommentar schreiben
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Social Communites als machtlose Netzwerke



Seit Jahren blühen und entfalten sich soziale Netzwerke. Sie versprechen ihren Mitgliedern interessante Kontakte, Vorteile, Einfluss und somit Macht. Doch hat man als Mitglied tatsächlich Möglichkeiten, mächtige Personen kennenzulernen und sich interessante Möglichkeiten zu verschaffen? Vieles spricht dafür, dass es sich lediglich um eine Inszenierung von Macht handelt, mit der neue Mitglieder angelockt werden sollen.

Scheinbare Macht ist im Spiel, wenn sozialen Netzwerken die gleiche Funktion wie mächtigen Netzwerken unterstellt wird. Jeder hat bereits festgestellt, dass wirklich wichtige und mächtige Persönlichkeiten ihre Profile in sozialen Netzwerken nicht selbst verwalten. Sie werden professionell an die Anforderungen des Bildes der jeweiligen Personen ausgerichtet, weil bei selbstständiger Profilpflege keine Rendite zu erwarten ist.

Hier gilt, dass nicht diejenigen profitieren, die sozial investieren und ihre Aufmerksamkeit an die sozialen Netzwerke binden. Denn lediglich in kleinem Maß kann eine Reputation entstehen und kleinere Jobs können an Land gezogen werden. Kaum einer ist sich dessen bewusst, dass in Wirklichkeit er selbst der Input sozialer Netzwerke ist. Der User ist selbst Produkt, das seine Daten, Identität und Kommunikations- und Verhaltensmuster offenlegen soll.

Die Entstehung von Macht ist in Social Communities kaum möglich, wenn sich Gleichgesinnte austauschen. Macht benötigt gegensätzliche Fähigkeiten, um entstehen zu können. Eine Win-win-Situation kann sich dann generieren, wenn besonders unterschiedliche Leistungen ausgetauscht werden. Was ein Gleichgesinnter kann, weiß oder tut, kann ich auch selbst. Ziel sollte daher sein, die Qualitäten anderer herauszufiltern, die ich selbst nicht habe, um Macht zu generieren und wirtschaftlichen Erfolg aus Netzwerken zu ziehen.





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