Wie Karrieredruck uns zu beruflicher Weiterentwicklung anheizt


Artikel vom 07.10.2011 | Kommentar schreiben
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Wie Karrieredruck uns zu beruflicher Weiterentwicklung anheizt



Die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit spielt sich vor allem im Berufsleben ab. Wer zu lange am gleichen Arbeitsplatz bleibt, nicht aufsteigt und sich nicht weiterentwickelt, entwickelt stattdessen immer stärkere Befürchtungen, hat ein schlechtes Gewissen und Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Kein Wunder, dass Burnouts den Berufsalltag durchqueren.

Doch es ist wichtig, auch mal zur Ruhe zu kommen. Obwohl die meisten nicht zeitlebens der gleichen Tätigkeit nachgehen oder in einem Unternehmen bleiben, liegt Arbeitgebern viel daran, dass ihre Angestellten eine gewisse Zeit bei ihnen bleiben. Das liegt zum Einen an der Einarbeitungszeit. Neulingen wird viel Aufmerksamkeit zur Einarbeitung zuteil, damit sie die Arbeitsabläufe kennenlernen. Erst wenn sie eingearbeitet sind, können sie volle Leistung erbringen und wertvoll für das Unternehmen werden. Zum Anderen brauchen Unternehmen diese nicht lediglich auf ihre Karriere fokussierten Mitarbeiter. Es werden darüber hinaus Mitarbeiter gewünscht, die über einen längeren Zeitraum sich in ihrer Qualität immer weiter steigernde Leistungen erbringen.

Doch auch das muss kein Grund sein, sich der Stagnation auszuliefern. Neben direkten Aufstiegen besteht die Möglichkeit, sich quer weiterzuentwickeln. Das ist möglich, wenn nach einer längeren Zeit in einer Abteilung ein Auge auf eine andere und ihre Abläufe geworfen wird. Aus solchen Mitarbeitern bestehen 70 Prozent erfolgreicher Unternehmen.

Daher sollte man sich nicht von weit verbreiteten vermeintlichen Berufsprinzipien hetzen lassen. Besser ist es zu erkennen, wenn alles aus der aktuellen Tätigkeit geschöpft ist und man keine berufliche Weiterentwicklung in Aussicht hat. Der Arbeitstag erscheint unendlich lang und angesichts des nächsten Tages breitet sich eine unendliche Unlust aus: Offensichtliche Signale, die auf falsche Arbeitsbelastung, also Unter- oder Überforderung, hindeuten. In solchen Fällen kann der Wechsel des Unternehmens sinnvoll sein, wenn der Chef keine Alternativen anbieten kann. Aber im eigenen Rhythmus, nicht in dem irgendwelcher Prinzipien der Arbeitswelt.





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