Zu hohes Gehalt - Problem?


Artikel vom 12.08.2011 | Kommentar schreiben
Journal

Zu hohes Gehalt - Problem?


Zu hohes Gehalt gibt es nicht, meinen viele Gutgläubige. Es zeigt sich das Gegenteil, wenn Mitarbeiter ihre Arbeit nicht leiden können und des Geldes wegen weitermachen oder wenn sie aufgrund eines zu hohen Gehalts und einer überhöhten Abfindung ihr Können und ihren Marktwert überschätzen. Was ist der Ausweg aus dieser Misere?

Wer sich durch seine Aufgaben hindurchmogelt und jeden Arbeitstag als Last empfindet, wird auch angesichts des Gehaltschecks am Ende des Monats auf Dauer nicht glücklich werden. Die innere Stimme wird regelmäßig ignoriert während man selbst jeden Tag ein wenig unmotivierter wird. Das löst schnell negativen Stress aus und wird zur Belastung.

Fällt die Entscheidung zu kündigen dann doch einmal, rasselt die Selbstzufriedenheit durch eine hohe Abfindungszahlung nur so auf einen nieder. Das nächste Problem stellt sich ein: Nach langer Tätigkeit in einer Branche und einem Betrieb stieg das Gehalt, ohne dass Weiterbildungen zu höherer Qualifizierung führten. Auf dem freien Arbeitsmarkt kommt das nicht gut an.

Zudem wird in Vorstellungsgesprächen die Frage nach dem Gehalt mit einem übertrieben hohen und allzu selbstbewussten Betrag beantwortet. Es kommen immer mehr Absagen und die Berufserfahrung bringt einen nicht in einen ähnlich gut bezahlten Job, wenn man Weiterbildungen versäumt hat, weil man phlegmatisch und selbstzufrieden geworden ist.

Das Berufsprofil sollte daher immer weiter geschärft werden. Man kann nie sicher sein, ob man bis zum Ende seiner beruflichen Laufbahn in dem derzeitigen Betrieb bleiben wird. Die Arbeit und das Lernen gehen immer weiter, denn nur so erhält man seinen Marktwert und kann ihn sogar steigern. Die stark verbreitete Forderung nach Flexibilität ist daher durchaus begründet.





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