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Artikel vom 26.01.2009 | Kommentar schreiben
Test

Schlank und rank: Der Apple iPod Nano (4. Generation) im Test


Mit dem iPod Nano der vierten Generation hat Apple den mp3-Player-Markt nicht revolutioniert, aber einige sinnvolle Updates gegenüber den Vorgängermodellen eingeführt. Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile des neuen iPod Nano.

Gehäuse und Verarbeitung von guter Qualität
Optisch überzeugt der iPod Nano der 4. Generation durch sein schlankes Design, das stark an das aus der 2. Generation erinnert. Der neue iPod nano ist gerade mal so dick wie 6 aufeinandergestapelte Kreditkarten und ist mit seinen 37 Gramm sehr leicht und verursacht somit ein angenehmes Tragegefühl. Lediglich für Hosentaschen könnte der neue Multimedia-Player von Apple zu lang und kantig sein. Die Qualität der Verarbeitung ist wieder auf dem für Apple typisch sehr hohem Niveau. Keine Nahtstellen trüben den Blick des Betrachters. Der einzige Nachteil ist das leicht vom Rest des Gehäuses abgehobene Display. An der Kante sammelt sich schon nach relativ kurzer Zeit Schmutz und Staub. Farblich ist der iPod Nano, von der kleinsten Version an, in neuen Farben erhältlich. Ebenfalls Apple-typisch ist der Beschleunigungssensor. Dieser ermöglich ein drehbares Display für Videos und Coverflow im Querformat.

Bedienbarkeit und Menüführung auf hohem Niveau
In der Bedienbarkeit übertrumpft Apple mit dem iPod Nano wieder einmal die Konkurrenz. Kaum ein anderer mp3-Player lässt sich so leicht und intuitiv bedienen. Die Menüführung hat sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen kaum verändert. Lediglich ein paar optische Spielereien wurden erneuert, der Grundaufbau blieb erhalten. So erscheint im Hauptmenü, wenn man zum Beispiel den Programmpunkt „Fotos“ oder „Musik“ anklickt eine Vorauswahl der Inhalte. Ebenfalls praktisch sind die Listendarstellung der gespeicherten Alben und die Möglichkeit der individuellen Anpassung der Menüs.

Hörtest: Klangqualität ist durchschnittlich
Im Hörtest läuft Apple der Konkurrenz keinen Rang ab. Der iPod Nano ist im Punkto Klangqualität weder schlechter noch besser als seine Vorgänger und die Produkte der Mitbewerber. Für den Durchschnittshörer ist die Qualität vollkommen ausreichend. Doch wer ein anspruchsvolles gehör hat, sollte zumindest in andere Kopfhörer investieren und nicht die Apple Original-Ohrstecker verwenden. Besonders Nutzer von In-Ear-Kopfhören haben mit dem iPod Nano der vierten Generation Probleme, da die Anfangslautstärke sehr hoch eingestellt ist. Denn selbst bei völlig herunter geregeltem Lautstärkelevel entspringen dem iPod Töne, die den Nutzer am Einschlafen hindern.

Bei den Extras fehlen noch immer Radio und Diktiergerät
Der iPod Nano verfügt über eine Vielzahl an Extras. Doch fehlen auch Anwendungen, die bei Konkurrenzprodukten Standard sind. Dazu zählen Radio und Diktiergerät. Im Menüpunkt „Extras“ sind neben Kalender, Wecker und Weltzeituhr auch drei vorinstallierte Spiele zu finden, die sich parallel zur Musikwiedergabe nutzen lassen. Wer weitere Spiele nutzen möchte, muss sich diese allerdings über iTunes gegen Aufpreis herunterladen.

Die Anbindung an den Rechner: Pro und Kontra iTunes
Bei iTunes scheiden sich die Geister. Denn das Programm bietet viele Vor- und Nachteile. Die Software ist wie für Apple typisch sehr ausgereift und benutzerfreundlich. Doch sind die Nutzer des iPods dem Programm iTunes vollkommen ausgeliefert. Diese Abhängigkeit ist nicht für jeden etwas. Auch lässt sich der iPod nicht, wie bei fast allen vergleichbaren Konkurrenzprodukten, als ganz normaler Datenspeicher verwenden. Es ist nicht einfach möglich seine Daten auf den PC eines Freundes zu übertragen oder sich von einem fremden Computer Daten auf den Player zu laden.

Fazit
Trotz der mittelmäßigen Klangqualität und der Abhängigkeit von der Apple-Software iTunes, kann der neue iPod Nano überzeugen. Er bringt einige Verbesserungen im Gegensatz zu seinen Vorgängern mit sich und reiht sich perfekt in die Riege der qualitativ hochwertigen Apple-Produkte ein. Nur wer einen besonders hohen Anspruch an die Klangqualität seines mp3-Players hat, sollte sich besser nach Produkten anderer Anbieter umsehen. Denn Apple-Geräte bleiben in erster Linie Lifestyle-Produkte, die mit Design und Bedienbarkeit begeistern.


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