
Bei der Entscheidung für ein schönes Restaurant ist vor allem eins entscheidend: Der Geschmack. Aber auch die Hygiene spielt eine große Rolle, denn wenn es in der Küche schmuddelig und dreckig ist, kann einem als Gast schnell der Appetit vergehen. Nur leider bleibt dem Restaurantbesucher der Blick in die Küche meist verwehrt und man muss sich auf sein Gefühl verlassen. Um für mehr Transparenz in Sachen Hygiene zu sorgen, fordern Verbraucherschutzminister jetzt eine Ampelkennzeichnung für Restaurants.
Bei dieser Ampelkennzeichnung sollen direkt am Eingang Plaketten angebracht werden, die entweder grünes, gelbes oder rotes Licht für den Besuch geben. Voraussetzungen für eine grüne Plakette ist dabei eine hygienische Küche, die eingehend von Lebensmittelkontrolleuren überprüft worden ist. Wenn diese jedoch Mängel feststellen, vergeben sie lediglich eine gelbe oder gar eine rote Plakette. Der Vorteil ist, dass man sich als Besucher vor Betreten eines Restaurants ein relativ deutliches Bild von der Hygiene in der Küche machen kann. Eine Plakette soll immer Auskunft über die aktuellste und die letzten drei Kontrollen geben. Außerdem ist zu beachten, dass ein Aufkleber bis zu einem Jahr alt sein kann.
Die Meinungen unter den Restaurantbesitzern bezüglich der angestrebten Ampelkennzeichnung sind gespalten. Das mag daran liegen, dass mit der Kennzeichnung eine Verpflichtung zur Sauberkeit einhergeht. Doch genau das wollen die Verbraucherschutzminister zusätzlich erreichen, denn Hygiene bei der Zubereitung von Speisen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.












