Schweigen ist nicht immer Gold: Schweiger im Meeting


Artikel vom 06.01.2012 | Kommentar schreiben
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Schweigen ist nicht immer Gold: Schweiger im Meeting



In der Bürowelt werden Meetings immer häufiger eingesetzt, um Arbeitsabläufe zu optimieren, neue Ideen zusammenzustellen oder den Fortschritt der Arbeit zu besprechen. Das Ergebnis eines Meetings kann über allen Erwartungen liegen, wenn denn alle Teilnehmer auch wirklich teilnehmen. Denn da gibt es einige Schweiger, die einfach nichts dazu beitragen. Wieso? Entweder haben sie nichts zu sagen, weil sie keine Ahnung haben oder gelangweilt sind. Oder sie befürchten eine negative Reaktion der Kollegen. Möglicherweise bereiten sie sich auch auf einen taktischen Schlag vor. Doch wie kann eine angenehme Gruppendynamik erreicht werden?

Die Aufmerksamkeit des gelangweilten Schweigers muss der Gruppenleiter bereits in der Einleitung des Meetings gewinnen. Um sie zu halten, können visuelle Hilfsmittel sowie praktische Beispiele eingebracht werden, durch welche alle Teilnehmer zur Mitarbeit ermuntert werden. Manchmal ist auch ein Methodenwechsel sinnvoll. So kann es nützlich sein, auch mal ungewöhnliche Standpunkte zu beziehen, um den Protest oder die Meinungsäußerung der Teilnehmer zu provozieren. Die Körpersprache sollte nicht unter den Tisch fallen, wobei auch Blickkontakt und die Stimme ein wichtiges Instrument zur Aufmerksamkeitsfokussierung ist.
Zudem sollte ein Meeting ein Ziel haben, um erfolgreich zu sein.

Den ängstlichen Schweiger lockt man aus der Reserve, indem man ihn auf sicheres Terrain führt. Das kann beispielsweise eine Frage aus einem Gebiet sein, auf dem sich der Ängstliche sicher fühlt.

Taktischen Schweigern begegnet man am besten, indem man ihnen frühzeitig Fragen stellt, auf deren Antworten man intensiv eingeht. Dadurch rückt man den taktischen oder manipulativen Schweiger in den Vordergrund und verhindert, dass er sich entweder nicht ausreichend ernst genommen fühlt oder eine Hintergrunddominanz entwickelt.

Der unwissende Schweiger hat sich wahrscheinlich einfach nicht ausreichend vorbereitet. Das ist kein Grund, ihn bloßzustellen und die Gruppendynamik dadurch aus dem Gleichgewicht zu bringen. Beim nächsten Mal trägt er sonst wieder nichts zur Diskussion bei, obwohl er sich vorbereitet hat.





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